Zeitenblicke-Bildungsreisen 2026 - Erkundungen in Westsachsen: Gedenk- und Erinnerungsorte der NS-Zeit
ZB2: Ungarische Jüdinnen als Zwangsarbeiterinnen für Junkers in Penig; Erinnerungsort des KZ-Außenlagers Penig
Jólan Grossmann war eine von 703 jüdischen Mädchen und Frauen aus Ungarn, die in Penig als KZ-Häftlinge Zwangsarbeit verrichten musste. Sie überlebte und konnte nach 1945 der jüdischen Hilfsorganisation DEGOB über die Bedingungen in Penig Zeugnis ablegen.
Unsere Reise führt uns nach Penig zum ehemaligen Frauen-Außenlager des KZ Buchenwald und fragt, was dieser Ort heute für unsere Erinnerungs- und Bildungsarbeit bedeuten kann. Die Bürgerinitiative Gesicht zeigen engagiert sich seit 2015 für die Aufarbeitung dieses Lagers. Der Verein gibt uns einen tiefen Einblick in die Geschichte des Frauen-Außenlagers Penig, die Lebenswege seiner Insassinnen und das Ende dieses Ortes nationalsozialistischer Gewalt.
Was ist geplant?
* Rundgang zum ehemaligen Gelände der Zwangsarbeit und zum ehemaligen Gelände des KZ-Außenlagers
* Vorstellung der Erinnerungs- und Bildungsarbeit des Vereins
* Gespräch und Austausch zum Lernort und Fragen der Bildungsarbeit
Die Veranstaltung ist gebührenfrei. Die An- und Abreise erfolgt individuell.
Zielgruppe: Interessent*innen, Multiplikator*innen und Fachkräfte der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Sachsen
| Kursnummer | 226H1106 |
| Beginn | Fr., 11.09.2026, um 10:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Zu diesem Kurs sind noch keine Orte verfügbar. |
| Kursleitung |
Beatrice Pätzold
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| Entgelt | 0,00 € |
| Bemerkungen | Zielgruppe: Interessent*innen, Multiplikator*innen und Fachkräfte der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Sachsen |
Kurstermine 1
| – | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Freitag • 11.09.2026 • 10:00 - 15:00 Uhr | Penig, Schützenhausweg 4 (Freies Gymnasium) |